Die „Ankerschulen Digitale Bildung“ fördern den regionalen Austausch von Erfahrungswissen und verbreiten bewährte Konzepte für Unterricht und Schulentwicklung in einer digitalen Welt. Im Schuljahr 2026/27 stehen die pädagogischen Rahmenbedingungen der digitalen Klassenführung und der lernförderliche Einsatz zentraler KI-Anwendungen im Fokus. Jede Ankerschule ist feste Ansprechstelle für ein Netzwerk aus Netzwerkschulen und bringt durch die Erprobung innovativer Unterrichtsvorhaben neue Impulse in den Schulbetrieb. So lernen Schulleitungen und Lehrkräfte der Region nachhaltig voneinander.
- Franz-Mark-Gymnasium Markt Schwaben
- Gymnasium Kirchheim
- Gymnasium Oberhaching
Die Ankerschulen werden Sie sich ab dem kommenden Schuljahr in Abstimmung mit der Beratung digitale Bildung (BdB) insbesondere folgenden Aufgaben widmen. Schulindividuelle Schwerpunktsetzungen sind dabei möglich:
- Vernetzungstreffen – Mind. zwei Treffen pro Schuljahr.
- Einblicke in die Unterrichtspraxis – Schulbesuche und Hospitationen.
- Austausch von Schulleitungen – Förderung des Führungskräfteaustauschs.
- Next Practices – Erprobung neuer Innovationsvorhaben (z. B. ByCS).
- RLFB & Elternarbeit – Unterstützung, z. B. durch Räumlichkeiten.
- Gemeinsame Unterrichtsentwicklung – Organisation entsprechender Formate.
Vernetzungstreffen der Ankerschulen 2026/27
Im Herbst 2026 und Frühjahr 2027 laden die Ankerschulen zu insgesamt sechs thematisch bzw. fachspezifisch organisierten Nachmittagsveranstaltungen zum kollegialen Austausch über Unterricht in der 1:1-Ausstattung ein – im Herbst zu Klassenführung und individualisiertem Lernen, im Frühjahr zur Fachdidaktik (MINT, Fremdsprachen, Deutsch, GPR). Anmeldung über FIBS, bis zu vier Teilnehmende pro Schule.
Schulbesuche und Hospitationen an den Ankerschulen
An Hospitationstagen erleben Lehrkräfte der Netzwerkschulen Oberbayern-Ost Unterricht in der 1:1-Ausstattung direkt vor Ort: In parallelen, fachlich unterschiedlichen Zeitslots können sie Unterrichtseinheiten der Jahrgangsstufen 8–12 beobachten und anschließend im moderierten Austausch praktische Erfahrungen und Umsetzungstipps diskutieren.