der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-Ost

Ab dem Schuljahr 2026/27 führen wir das im vergangenen Jahr erprobte Angeot weiter. Unser Team von erfahrenen Schulentwicklungsmoderatorinnen und -moderatoren bietet wir Ihnen gezielt inhaltliche Inputs zu aktuellen und relevanten Themen der Schulentwicklung für eine Gruppe Ihres Lehrerkollegiums (Schulleitung, Fachleitungen, Medienteam, Fachschaften, …) an. Dies mündet anschließend in eine qualifizierte Moderation sowie ggf. in eine Begleitung bei der Umsetzung an der eigenen Schule.







Wie gelingt eine effiziente Klassenführung, die auch im digitalen 1:1-Unterricht ein lernförderliches Klima schafft? Im Modul erhalten Sie zunächst einen Input zu zentralen Aspekten gelingenden Classroom-Managements im 1:1-Setting sowie zu aktuellen Herausforderungen und Tendenzen dieses Bereichs der Digitalität und möglichen Lösungsansätzen. Anschließend analysieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage und erarbeiten gemeinsam einen passgenauen Projektplan, dessen Umsetzung auf Wunsch prozessbegleitend unterstützt wird. So entstehen sinnvolle Regeln, Rituale und klare Strukturen – die Grundlage für lernwirksamen Unterricht –, die Lehrende wie Lernende gleichermaßen entlasten.
Wie lässt sich in einer positiven Lernumgebung „gesunder Unterricht“ für Lehrkräfte und Lernende gestalten? Das Modul gibt Input zu Möglichkeiten und positiven Aspekten gesunden Unterrichts, zu aktuellen Herausforderungen mit spezifischen Lösungsansätzen sowie praxisnahe Umsetzungsbeispiele – etwa Aktivierungsphasen, bewegte Pausengestaltung, Achtsamkeitsübungen, Safe Spaces, gelingende Kommunikation und durchdachte Raumgestaltung. Nach Input und Diskussion der Praxisbeispiele initiieren die Teilnehmenden ein Konzept bzw. einen Projektplan, dessen Umsetzung auf Wunsch begleitet wird. So werden Stress reduziert, die Resilienz von Lehrkräften und Lernenden gestärkt und ein entspanntes, lernwirksames Schul- und Unterrichtsklima gefördert.
Welche Strategien führen Lernende nachhaltig und schrittweise an eigenverantwortliches Arbeiten heran? Zunächst klärt das Modul die Begriffsbedeutung von „eigenverantwortlichem Lernen“ und stellt erprobte Konzepte anderer Schulen zur systematischen Etablierung vor – einschließlich der schrittweisen Verantwortungsübertragung auf die Schülerinnen und Schüler über Reflexionsschleifen. Aufbauend darauf identifizieren die Teilnehmenden bereits bestehende schulinterne Maßnahmen und entwickeln ein schulbezogenes Gesamtkonzept bzw. Curriculum mit jahrgangsstufenspezifischen Schritten und einer klaren Progression. So werden Lernende systematisch zu mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung befähigt.
Wie lässt sich anspruchsvoller, individualisierter Unterricht im Schulalltag zeitlich wirksam umsetzen? Im Modul analysieren wir die gewinnbringende Umsetzung des Doppelstundenprinzips, benennen Chancen für Lernende und Lehrende, diskutieren die zu meisternden Herausforderungen und beleuchten konkrete Auswirkungen auf Stunden- und Vertretungspläne sowie auf die Unterrichtsgestaltung. Auf dieser Grundlage erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Lösungsansätze und erste Schritte für einen Projektplan, dessen Umsetzung an der Schule auf Wunsch begleitet wird. Das Doppelstundenkonzept schafft Freiraum, entschleunigt den Unterricht und ermöglicht so vertieftes und individuelles Lernen.
Wie schaffen Sie digitale Unterrichtsstrukturen, die zu einer lernwirksamen Umgebung führen? Das Modul vermittelt Input zu Aspekten gelingenden didaktischen Designs – etwa sinnvoller Heftführung, einheitlicher Dateiaustausch, standardisierte Kommunikation und die Sicherung von Lernfortschritten – und stellt aktuelle Herausforderungen digitaler Tendenzen sowie Ideen möglicher Lösungsansätze dar. Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden einen Projektplan, dessen Umsetzung auf Wunsch in nachfolgenden Veranstaltungen begleitet wird. So entstehen passgenaue Strukturen, die Lehrenden und Lernenden Leichtigkeit im Unterrichtsalltag verschaffen.
Wie kann eine zeitgemäße, kompetenzorientierte Gestaltung von Aufgaben den Unterricht bereichern? Alternative Prüfungskultur bedeutet mehr, als bestehende Prüfungsformate lediglich zu digitalisieren. Das Modul gibt eine grundlegende Einführung und beleuchtet praxisnah zentrale Umsetzungsaspekte – von rechtlichen Rahmenbedingungen über Planungs- und Bewertungsfragen und typische Stolpersteine bis hin zum Einsatz Künstlicher Intelligenz. Je nach Teilnehmerkreis entwickeln die Teilnehmenden konkrete Umsetzungsideen in Jahrgangsstufen-/Fachteams oder individuell und beginnen mit einem Maßnahmenplan zur Erweiterung klassischer Prüfungsformate. So entsteht eine schülerorientierte Aufgaben- und Prüfungskultur mit klarem Bezug zur Lebenswelt der Lernenden.
Wie können Schülerinnen und Schüler von Anfang an sinnvoll und sicher im Umgang mit digitalen Endgeräten begleitet werden? Das Modul unterstützt Schulen dabei, den Start in die 1:1-Ausstattung strukturiert und nachhaltig zu gestalten. Die Teilnehmenden erarbeiten Bausteine für ein modulares Workshopkonzept – von zentralen Gerätefunktionen über eine strukturierte digitale Arbeitsorganisation bis zu schulrelevanten Anwendungen –, diskutieren schulweite Vereinbarungen und konkrete Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und beginnen mit der Erstellung eines anpassbaren Gesamtkonzepts für die eigene Schule. So werden sie befähigt, eigene Einführungsveranstaltungen zu gestalten, die technisches Basiswissen, reflektierte Mediennutzung und konkrete Anwendungsszenarien sinnvoll verbinden.